Ferdinand I.

Ferdinand I. (1503–1564), Bruder Karls V., erhielt 1521 die österreichischen Erblande zugesprochen, wurde durch Erbfall 1526 König von Ungarn und Böhmen, 1531 römischer König und nach der Resignation Karls 1558 schließlich Kaiser. Als Stellvertreter seines Bruders, der ein immenses Reich regierte, fiel ihm die Hauptlast der Abwehr der Türken und der Auseinandersetzung mit dem Protestantismus in seinen eigenen Ländern und dem Reich zu.

Abb.: Münzbild auf dem Guldentaler (60 Kreuzer), Münzstätte Hall i.T., 1560 (Foto: LHS Zürich, Auktion
102, 2008, Nr. 661)