Georg der Bärtige

Herzog Georg von Sachsen (1471-1539), genannt der Bärtige, galt als papsttreu und gehörte zu den schärfsten Luthergegnern seiner Zeit. Er versuchte vehement, die reformatorische Bewegung im Herzogtum Sachsen zu verhindern. Gleichzeitig strebte er eine altgläubige Erneuerung der Kirchenpolitik an, die die kirchlichen Missstände im Sinne der spätmittelalterlichen Reformversuche beheben sollten.

Dokumente

Ablassbrief Goswins von Orsoy, Präzeptor des Antoniter-Hospitals Lichtenburg, für Herzog Georg von Sachsen

Datierung:
1488
„Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt.“ So soll der Ablassprediger Johann Tetzel (ca. 1460-1519) geworben und damit das Grundprinzip des... zum Dokument

Herzog Georg von Sachsen dankt Kardinal Albrecht von Brandenburg für die durch Reisige erwiesene militärische Unterstützung bei der Vernichtung der Bauernheere und berichtet über den Verlauf der Schlacht bei Frankenhausen und die Gefangennahme Thomas Müntzers

Datierung:
16. Mai 1525
Als sich Herzog Georg von Sachsen bei Kardinal Albrecht von Brandenburg am 16. Mai 1525 in einem Brief aus Frankenhausen für die militärische Unterstützung bei seinem... zum Dokument
Bild: Porträt des sächsischen Herzogs Georg des Bärtigen; Öl auf Buchenholz, zwischen 1534 und 1539 von Lucas Cranach d. Ä.; Wartburg-Stiftung, Eisenach